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Felice.

Momentaner Gefühlszustand: Glücklich. Da tolles Leben. Toller Freund. Tolle Noten. Ich toll. Alles toll.
Ich verzweifle über Mathe und schöpfe Hoffnung in Chemie, morgen ist wieder Wochenende und ich habe nur drei Stunden Unterricht. Ich liebe Milch mit Honig, leider bin ich aber zu faul, um mir welche zu machen.
Ich war mal wieder bei Papa, nach langer Zeit. Es war schön, richtig schön. Er hatte Geburstag und ich habe ihm ein großes Milkaherz voller Nougat-schokolade mit blauem Schleifchen gekauft.
Morgen Abend singt der Liebste ein Konzert mit seinem Chor und ich gehe mit Schwiegermama hin und halte Schilder ( "Ich will ein Kind von dir" ) hoch. Ich bin heute unsagbar unpoetisch. Je voudrais écrire en francais, mais je ne peux pas parce que j'ai oublié la langue. Ich habe heute beschlossen, dass Italienisch die Sprache der Liebe ist und Französisch die Sprache der körperliche Kopulation. Und ja, ich differenziere da. 
Unter meine Italienischklausur steht: Exzellenter Gebrauch der Sprache. Das ist Musik für meine Seele. Manchmal lohnt sich die Plackerei halt auch.

Nüchterne, aber unsagbar manische Grüße!

11.1.07 23:28


Sehnsüchtig.

~*.. .Forever yours ...*~

Du bist meine sanft glühende, doch stetig wärmende Sehnsucht, du bist alles, alles für mich. In jeder Sekunde, in der ich dich nicht sehen, berühren, fühlen kann, bin ich unvollständig und all mein Sein will nur noch zu dir, um sich frei, perfekt zu fühlen. Es gibt Momente, in denen ich glaube, nur wir zwei existieren, nur wir zwei leben, mit pulsieren Herzen und funkelnden Augen. Ich brauche dich. Ich kenne dich immer noch nicht gut genug, bin immer noch so hungrig nach dir wie am ersten Tag. Ich will mein Leben mit dir verbringen, ich will dir irgendwann ein Baby in die Arme legen dürfen und es ist ein gutes Gefühl, wenn ich daran denke, dass wir nach unserem Tod immer noch nebeneinander liegen werden.

7.1.07 22:26


Danach.

*~... La cigarette d’après ...~*
Rosenstolz

Ich rauche nicht nach dem Sex. Ich rauche gar nicht. Meistens. Heute ist ein Danach ohne Sex, aber mit Weihnachten. Ich habe zu wenig geschlafen, da Familienfest des Göttergatten. Was tut man nicht alles in Hoffnung auf Mixer und Microwellen bei eventueller Hochzeit. Ich habe gelächelt, gegessen und gegähnt. Und habe Verwandte, die ich heute unbedingt besuchen muss, erfunden, damit ich nicht noch auf zwei anderen Weihnachtsessen wie in der Zahnpastawerbung lachen muss. Jetzt sitze ich hier und vegetiere vor mich hin. Vermisse Kevin, treffe mich gleich mit Katja und Vero. Werde dann Forrest Gump gucken, Chips essen und mich fett fühlen. Brauche Massagen und Schlaf. Weihnachten ist vorbei. Endlich.

26.12.06 16:47


Envie de vomir.

Ich hasse Mathe. Eigentlich ja nicht.
Aber ich hasse es, nichts zu Papier zu kriegen, ich hasse Panikanfälle und Zweifel an meinen Fähigkeiten. Ich hasse mittelmäßige Noten, ich hasse es, dass ich Naturwissenschaften wählen muss, obwohl ich massive untalented for them bin. I fucking hate it!
Ich brauche ein Erfolgserlebnis.
Und Ferien. Und jemanden der mir sagt, dass ich intelligent bin und das nicht nur pseudo.

Wenigstens überstanden meine Arme den heutigen Tag unversehrt. Dafür habe ich Schokolade gegessen und zwar in Mengen, die ich hier nicht näher beschreiben will. Ich werde dick und Kindergärtnerin. Ich kriege mit 25 einen Nervenzusammenbruch wegen all der kleinen Kinder, nehme noch mehr zu, mein Mann wird sich von mir scheiden lassen, weil ich fett bin und ein kompletter Versager. Meine Kinder werden mit mir unter eine Brücke verhungern. Unser Hund wird uns fressen.

Ich habe mir Pippi-Langstrumpf-Zöpfe gemacht und psychologische Diplomarbeiten gelesen. Sollte mich motivieren. Hat es aber nicht.
Derweil warte ich auf Kevin, der irgendwie nicht auftaucht, wofür er sich hoffentlich schämt. Ich will Orangensaft und Sex. Gleich werde ich ein Wintergedicht schreiben und hoffen, dass es veröffentlich wird. Und mich freuen, dass ich nun alle Klausuren geschrieben habe. Dann springe ich aus dem Fenster. Oder so.

11.12.06 17:37


Il mio amore.

 

 

Bald. Manchmal ist es das, was mich stundenlang Vokabeln und Grammatik lernen lässt. Die Hoffnung auf einen Urlaub in dem Land mit den pastellfarbenen Häusern, ins Land von Pinienduft und zuckerweißem Sand. Mit sieben Jahren war es mein erster Urlaub, mit Opa und Oma und einem Kinderherz, mit zuckerstangensüßen Gedanken, an die ich mich noch erinnern kann. Opa hat es alles in ein Buch geschrieben und mir geschenkt. Weil sie wichtig war, diese Reise, weil sie mir einen Eindruck davon gemacht hat, wie klein die Welt ist in der ich täglich lebe und wie groß sie sein könnte, würde ich sie voll auskosten. Ich habe schwimmen gelernt im Mittelmeer und habe Sandburgen gebaut, die jedes Mal von der Flut zerstört wurden und einen traurigen Blondschop zurückließen. Dort habe ich meine kleinen Eulen gekauft, als Belohnung für das Lesenlernen, die noch heute meine Lieblingsstofftiere sind, auch wenn sich nur noch eine in meinem Besitz befindet.
Ich kehrte wieder. Im Jahr danach und vor drei Jahren erneut. Dieses Städtchen habe ich schon als Kind ins Herz geschlossen und elf Jahre später werde ich wieder an diesem Strand stehen, den ich aus der Erinnerung im Detail beschreiben könnte. Ich werde Italienisch reden können, die wirkliche Sprache der Liebe, die ich als kleines Mädchen in mir aufgesaugt habe und nun endlich sprechen lerne. Und ich werde mit dir dorthin fahren. Ich will dir zeigen, was ich dir so oft erzählt habe. Ich will, dass du mit mir dort bist und ich den Kreis schließen kann, zu meinem 18. Geburstag.

Il sogno sta per avverarsi ...

6.12.06 23:13


Don't know what to tell you

~*... See you at the bitter end ...*~
Placebo

Worte sind unzureichend. Sie fallen mir durch die Finger. Ich will sie dir schenken, in bunte Geschenke packen und deine strahlenden Augen sehen, wenn du sie öffnest, ich möchte dir dein eigenes Elizium schaffen und stoße immer wieder auf die gleichen Unmöglichkeiten. Ich bin nur da. Mit Haut und Haar, mit glühendem Herz und frierender Erinnerung. Mit der Gewissheit, dass ich nicht zulassen darf, dass du Wege gehst, die zu den dunkelsten und einsamsten gehören, die ein Mensch gehen kann. Und genauo bin ich mir klar darüber, dass ich dir einen Aus.weg zeigen, aber ihn nicht für dich gehen kann. Ich würde, gäbe es die Möglichkeit. Ich würde.
Nun bleibt mir nichts anderes übrig, als zu warten, deine trockenen Tränen von den Wangen zu tupfen und dich daran zu erinnern, dass du Möglichkeiten hast, dein Leben zu verbessen und dich vielleicht endlich selbst zu finden. Zu finden, was du willst. Wirklich willst.

Das wünsche ich mir für dich.

5.12.06 22:34


Glücklich.

~*... Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, ...*~
vielleicht gibt es keins.
Kafka

Manchmal bin ich so glücklich mit meinem Leben und das sollte ich viel öfter sein. Ich habe so viel und manchmal das Gefühl, dass es mir in Anbetracht dessen gar nicht schlecht gehen darf. Manchmal denke ich, dass einem Menschen allein gar nicht so viel Glück gegeben sein darf wie mir und dann male ich mir Horrorszenarios aus, wie meine Welt untergehen könnte. Es läuft so gut momentan und das ist eine vollkommen neue Erfahrungen, mit der ich manchmal nicht umgehen kann.
Aber vielleicht darf alles ja doch so sein, wie es ist. Vielleicht habe ich es mir verdient, durch all das Kämpfen. Ich wusste doch, irgendwann würde es sich auszahlen.
Ich will es doch nur behalten, dieses Leben, wie es jetzt ist. Mit meinen Freunden, mit meiner Familie, mit meinem Irgendwann-mal-Mann. Wenn ich an einen Gott glauben würde, würde ich beten und danken, in vollkommener Demut. Mein Herz ist so frei und will gleichzeitig bersten vor Glück. Es ist alles so schön. Ich will nicht diese Zeit vergeuden, indem ich nach ihrem nicht existenten Fehler suche.

 

19.11.06 22:42


Das Beste.

~*... Du bist das Beste was mir je passiert ist,es tut so gut, wie du ...*~
 mich
liebst. Vergess den Rest der Welt,wenn du bei mir bist.
Du bist das Beste was mir je passiert ist,es tut so gut, wie du mich liebst.Ich sag's dir viel zu selten, es ist schön, dass es dich gibt!
Silbermond


Ich puste kleine Tröpfchen von seiner Brust, die sich schnell aber regelmäßiger hebt und senkt. Streiche mit den Fingern jede Kontur, jeden Zentimeter Haut nach, will seine Grenzen finden, die durch das matte Licht nur verschwommen wahrnehmbar sind, will herausfinden, wo das Wunder beginnt und die Realität aufhört. Benommen lege ich mich in seinen Arm und schließe die Augen. Atme die Zweifel und Erinnerungen, vorallem aber die Ängste der letzten Tage aus. Natürlich ist alles gut. Ich denke zu kompliziert und krank.
Keine einzige Sekunde lang dachte ich daran, uns aufzugeben. Ich wusste nur nicht, wie viel Sinn diese Beziehung dauerhaft machen würde. Man hat gewisse Antipathien gegen Sinnlosigkeit entwickelt.
Ein paar Minuten Gespräch haben gereicht, ein paar Blicke aus seinen Augen, die ich annehmen konnte. Blicke, die sagten, er hätte sein ganzes Leben auf mich gewartet.
Ich liebe ihn so sehr.

14.11.06 23:02


Wortlos.

 ~*... Diese Worte bleiben stumm ...*~
Denn mein Mund wird sie nicht wecken
So kriechen sie zurück zu mir
Und zerreissen letztlich mir das Herz
Lacrimosa

Und letztlich ist es doch nur ein Gefühl von allumfassender Einsamkeit, die mich mit ihrer kampflosen Einfachheit anzieht wie das Licht wehrlose Motten. Nichts ist einfacher als zu schweigen. Und nichts wiegt gleichzeitig schwerer, zerreißt einen innerlich mehr. Ich wünschte, ich könnte mich angemessen verständlich machen. Antworten, die mir nur meine eigenen Unzulänglichkeiten vor Augen halten wollen - ob nun beabsichtig oder nicht - schmerzen und bauen Mauern, Mauern um Wahrheit, um traurige, extraordinäre Wahrheit, für die ich mich nicht gerade selten schäme. Ich will Verständnis, für das niemand bezahlt wird. Und ich weiß, dass ich es kaum verlangen kann, denn was man nicht erlebt, kann man auch nur schwerlich nachvollziehen. Gerunzelte Stirnen und "Wegen sowas regst du dich jetzt so auf?" sind selten Zeichen schlechter Absichten, trotzdem destruktiv. Denn die Einsamkeit in solchen Momenten voller Unglaube und Zweifel ist der des Schweigens ziemlich gleich, nur ist es nicht so beschämend und bloßstellend, einfach den Mund zu halten und seine Sorgen in sich hinein zu fressen.
Ich verstehe mich manchmal selbst nicht. Wer tut das schon. Vielleicht wähle ich die falschen Worte, vielleicht stoße ich manchmal auf Ohren voller Oropax. Fakt ist nur, in letzter Zeit halte ich zu oft den Mund. Denn nichts wird besser, wenn man es verschweigt. Die Zeit heilt zwar, aber die Wunden, die man nicht behandelt, werden hässlich und verschwinden nie.

12.11.06 22:49


Müde bin ich.

Die Selbstoffenbarung und der damit verbundende Sprechakt ist, dass mein momentanes psychisches Dispositionsgefüge eine relative Tangente der Realität ist, desweiteren aber in einem stabilen Gleichgewicht zu dieser steht. Meine unpersönlichen Formulierungen stammen aus einer sowohl politischen - da nach Erfolg strebenden - als auch betrachtenden Lebensform, welche sich nicht als subsidiär für meine technologische und ethisch-moralische Gefühlsebene auswirkt. Meine rhetorischen Fragen sind von  negativ normativen Metaphern geleitet und haben nicht einmal einen Adressatenbezug. In meiner alltäglichen Umwelt bin ich ein Molekül, das nach Absoluten strebt, meisten nach Ablativen dieser Art und kläglich dabei scheitert. Außerdem muss ich Texte von toten Dichtern im Bezug auf Gesellschaft und Herrschaftszyklen analysieren und dabei sowohl linguistische, als auch inhaltliche und formale sehr schwere Punkte setzen.

In other words:

7.11.06 23:02


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